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Methodik

Wie ein Internetgeschwindigkeitstest funktioniert

Ein Speedtest wirkt auf den ersten Blick simpel, misst im Hintergrund aber mehrere Werte gleichzeitig. Diese Seite erklärt Schritt für Schritt, was beim Klick auf „Test starten“ tatsächlich passiert.

  1. 01

    Verbindung zum Testserver

    Ihr Browser baut eine direkte Verbindung zu einem nahegelegenen Messserver auf, ganz ohne installierte Software.

  2. 02

    Ping & Jitter messen

    Mehrere kleine Anfragen ermitteln die Reaktionszeit Ihrer Verbindung und wie stark diese von Anfrage zu Anfrage schwankt.

  3. 03

    Download testen

    Der Server sendet Testdaten in ansteigender Größe an Ihren Browser. Aus der übertragenen Datenmenge pro Sekunde ergibt sich Ihre Download-Rate.

  4. 04

    Upload testen

    Ihr Browser sendet im Anschluss Testdaten zurück an den Server, um die Sendegeschwindigkeit Ihrer Verbindung zu ermitteln.

  5. 05

    Ergebnis anzeigen

    Alle vier Werte — Download, Upload, Ping und Jitter — werden live im Browser angezeigt. Nichts wird auf einem Server gespeichert.

Was das Ergebnis beeinflusst

Ihre gemessene Geschwindigkeit ist keine feste Größe — sie hängt von mehreren Faktoren ab, die außerhalb des Tests selbst liegen:

  • WLAN vs. Kabel: Eine Kabelverbindung liefert in der Regel das genaueste Bild Ihres Vertragstempos, da WLAN durch Entfernung und Wände gebremst wird.
  • Tageszeit: In stark ausgelasteten Netzen sinkt die Geschwindigkeit zu Stoßzeiten, meist abends zwischen 19 und 23 Uhr.
  • Andere aktive Geräte: Laufende Downloads, Cloud-Synchronisierungen oder Streams im selben Netzwerk beeinflussen das Ergebnis.
  • Router-Alter: Ältere Router unterstützen mitunter nicht die volle vertraglich vereinbarte Bandbreite.

Für ein realistisches Bild empfiehlt sich daher, den Test mehrfach zu unterschiedlichen Zeiten und idealerweise auch per Netzwerkkabel durchzuführen.

Bereit für Ihren Test?

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